Termine & Veranstaltungen

Frühling, Sommer, Herbst und Winter: Vom Apfelblütenfest, über Pflanzenmärkte und Museumsfeste bis hin zu winterlichen Baumschnittseminaren können Sie entlang der Bienenstraße das ganze Jahr über viel erleben. Freuen Sie sich auf reizvolle Orte, leidenschaftliche Experten, geballtes Wissen und angenehme Geselligkeit!

Unser Terminkalender wird laufend mit Veranstaltungen rund um das ErlebnisReich Bienenstraße gefüllt.

„365 Augen – Blicke des Lebens“

Als Grundlage der fotorealistischen Darstellungen der Tieraugen dienten Ausschnittvergrößerungen - speziell der Augenpartie - ausgewählter Tierfotografien. Die 365 Einzelbilder sind thematisch zu insgesamt 24 großformatigen Bildern zusammengefasst. Jedes dieser 24 Bilder besteht aus 15 Einzelbildern. Ausnahme bilden die "gegliederten Augenblicke", die aus 20 Einzelbildern bestehen.

Gezeigt werden in dieser Ausstellung gegliederte Augenblicke, maritime, gefiederte, amphibische, verschlungene, geckohafte, krokodilische, schildbewehrte, echsenhafte, nagende, hundeartige, schnurrende, hufige, affige Augenblicke.

Text von Meune Lehmann:

Die Sehwerkzeuge der Tiere sind Glanzstücke der Evolution. Im Laufe von Jahrmillionen sind eine Vielzahl von optischen Sinnesorganen entstanden, bestens angepasst an die Bedürfnisse der jeweiligen Spezies. Die Fauna ist voll von faszinierenden Sehorganen. Manchen gelingt es hell und dunkel zu unterscheiden, andere liefern Rasterbilder, viele jedoch können wesentlich mehr als das Auge des Menschen. Egal, ob Fisch, Fliege, Vogel, Krokodil, Elefant oder Spinne, sie alle haben einen eigenen Blick in und auf diese Welt.

Tief berührt von dieser fantastischen Vielfalt, die uns zu Wasser, auf dem Land und in der Luft umgibt, und in dem Wissen, dass gerade Augen als "Spiegel der Seele" zu den faszinierendsten Motiven gehören, entwickelte ich das Projekt
„365 Augen - Blicke des Lebens“.

Hierbei handelt es sich um realistische Darstellungen der unerschöpflichen Vielfalt des Lebens durch Fokussierung auf 365 Augen – Blicke.
Dazu wurden 365 Augen unterschiedlicher Tierarten auf Leinwand gebannt. Für jeden Tag des Jahres ein neuer Augenblick, der würdig ist erhalten zu werden. Einige der Tierarten, die hinter diesen Augen stehen, sind unterdessen vom Erdboden verschwunden, andere stehen auf der roten Liste. In Gefahr ist diese Vielfalt durch den nur am Wirtschaftswachstum interessierten Menschen.

Wir vernichten den Lebensraum vieler Tierarten und überfischen und verseuchen die Meere und beuten diese aus. Wir sorgen mit unserm unermesslichen, respektlosen und aus reiner Geldgier gesteuerten blinden Handeln für das Aussterben unzähliger Tier- und Pflanzenarten. Wir verschwenden Recourcen als wären diese endlos vorhanden und pflegen eine Ernährungsform, die den Klimawandel stetig vorantreibt. Wir sägen am Ast, auf dem wir sitzen.

Unseren Mitgeschöpfen und Mutter Erde zuliebe sollten/müssen wir hier dringend umdenken und endlich zum Wohle der Natur handeln. Mein sehnlichster Wunsch ist, dass die Natur in ihrer Gesamtheit mit all ihren fantastischen Lebewesen und ihrem perfekt aufeinander abgestimmten Netzwerk nicht mehr unter dem Menschen zu leiden hat. Mutter Erde bietet genug für die Bedürfnisse aller Lebewesen. Diese fantastische Schöpfung hat es verdient, dass man ihr mit Respekt begegnet.

Ich möchte dazu anhalten, einen Augenblick inne zu halten, (wieder) bewusst(er) wahrzunehmen, offen(er) für das, was ist, durchs Leben zu gehen, um staunend zu genießen, was uns an Fülle und Schönheit umgibt und letztendlich ausmacht. So kann über das Sehen und Verstehen eine Brücke geschlagen werden zum Schützen und Bewahren des Ökosystems ERDE und seines Artenreichtums. Schenken wir dieser Vielfalt ein paar Augenblicke und lassen wir uns dabei ruhig einmal von den Tieren auf die Finger schauen …
Denn unsere Sicht auf die Dinge ist lediglich eine von VIELEN.

Herzliche Einladung zum Lagerfeuerliederfestival IV am 10. September!

Mit Lappalie kommt eine Liedermacher-Folk-Punk-Band aus Rostock/Germany mit politischen Texten, die zwar ursprünglich dem Straßenmusikgenre zuzuordnen ist, die aber nach zwei Tonträgern und mit steigender Bekanntheit zunehmend neue musikalische Schwerpunkte setzt. Wir freuen uns, unter anderen auf ihr Lied Nettelbeckplatz, nicht in erster Linie weil sich dieser Platz in Berlin-Reinickendorf befindet, sondern weil es wirklich wunderschön ist.

Los Kamer kommen aus Mexico und sind mit einer verrückten Mischung aus serbischem Mariachi und mexikanischem Balkan auf Tour durch Europa. Hier dominieren erstmals an unseren Feuern nicht allein die Saiteninstrumente, auch Posaune und Saxofon haben ihren Platz in der Band. Auch Los Kamer sind durchaus straßenmusikerprobt, treten hier aber ebenfalls, wie Lappalie mit vollem Bandequipment auf.
Eine sehr große Freude empfinden wir darüber, dass wir auch die Damen und Herren des Mandolinenorchesters Zahrensdorf-Brüel, mit der für das Instrument so typischen Doppelchörigkeit des Saitenklangs, zupfend begrüßen dürfen.

Ergänzt wird die interessante musikalische Mischung durch musizierende Vereinsmitglieder und alle anderen die spontan zur Klampfe greifen wollen. Möglichkeit dazu besteht auf der Bühne, aber auch an unserer ziemlich neuen Lagerfeuerecke am Finnhaus.

Los geht es am 10. September 2022 gegen 19.00h. Der Eintritt beträgt diesmal zur Senkung der gagebedingten Unkosten 5,- EUR. Übernachtungen sind für 7.- EUR im Bungalow und für 5,- EUR auf der Zeltplatzwiese von Sa zu So möglich. Bettzeug und Laken sind bitte mitzubringen. Im Café Wahrheit werden Getränke und Speisen, sowie am Sonntagmorgen belegte Brötchen verkauft.

Wir bitten um zahlreiches, möglichst angekündigtes Erscheinen und euer vergnügtes Mitfeiern!

Die Insel in Schlowe

Infos folgen!

Das Projekt „Mut wächst – Klimabewusstsein erden“ ist ein Projekt des Frauenwerks der Nordkirche MV. Angesichts des Klimawandels und der Bedrohung menschlicher Lebensbedingungen und des sozialen Friedens ist das Ziel des Projektes, Menschen Möglichkeiten aktiven Klimaschutzes im Garten bzw. in der Landwirtschaft und im Gartenbau aufzuzeigen. Es soll Menschen anregen, das Mensch-Natur-Verhältnis zu reflektieren und die Verbindung zur Natur durch praktisches Tun im Garten zu erfahren.

In Mecklenburg-Vorpommern ist das Projekt „Mut wächst – Klimabewusstsein erden“ im Mai gestartet. Im ersten Schritt sollen engagierte Multiplikator*innen innerhalb und außerhalb kirchlicher Kontexte ausgebildet werden, die Klimabewusstsein anschließend über unterschiedlichste Veranstaltungen im gesamten Bundesland fördern. Geplant sind 5 Module in denen Hintergrundwissen zu den Themen Blühwiesen und Insekten, samenfestes Saatgut und Gemüseanbau, Mensch-Natur-Verhältnis, Streuobstwiese, Humusaufbau und Co2-Speicherung vermittelt wird.

Alle Infos unter: https://www.klima-erden.de/

  • Startmodul: Freitag, 16.09.2022, 16-19.30 Uhr
    • Referentinnen: Petra Steinert, Umwelt- und Klimaschutzbüro der Nordkirche; Flora Mennicken, Gesellschaftspolitische Fragen aus Frauensicht, Frauenwerk der Nordkirche
  • Modul 1: Mut wächst – Praxistag, Samstag, 01.10.2022, 10-16 Uhr
    • Referentinnen: Flora Mennicken, Gesellschaftspolitische Fragen aus Frauensicht, Frauenwerk der Nordkirche, Almut Roos, Projektkoordinatorin Frauenwerk der Nordkirche
  • Modul 2: Qualifizierung zum Thema „Insekten und Blühwiesen“ - online, Freitag,21.10.2022, 16-19.30 Uhr
    • Referent*in: Katja Burmeister & Jutta Ohrem, ErlebnisReich Bienenstrasse
  • Modul 3: Qualifizierung zum Thema „Erhalt alter samenfester Gemüsesorten“ - online; Freitag, 11.11.2022, 16-19.30 Uhr
    • Referent*in: angefragt V.E.R.N. e.V.
  • Modul 4: Qualifizierung zum Thema „Humusaufbau“ - online; Freitag, 25.11.2022, 16-19.30 Uhr
    • Referent*innen: Dr. Jan Menkhaus, wissenschaftlicher Referent für Landwirtschaft und Ernährung im Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA); Katja Hose, Referentin Feministische Theologie & Spiritualität, Frauenwerk der Nordkirche; zusätzlich angefragt ithaka-Institut;

Hallo liebe Gartenfreunde !

Gärten sind wie gute Freunde. Sie können trösten, beglücken, versöhnen, begeistern (unbek. Autor).
Wie Ihr aus den Medien verfolgen könnt, gehen wir rauhen Zeiten entgegen; und dagegen hilft eine Entspannung im eigenen Garten ungemein.
Schon deshalb laden wir wieder herzlich ein zur mittlerweile

16. Pflanzentauschbörse / Herbstbörse
am Samstag, den 24.September 2022 von 10.00 Uhr – 14.00 Uhr
auf dem Alten Forsthof Wabel, 19306 Neustadt-Glewe, OT Wabel
(beachtet bitte evtl. aktuelle Corona Auflagen.)

Es kann alles aus und für den Garten getauscht werden, z.B.

  • Pflanzen ( auch Zimmerpflanzen), Stauden, Gehölze, Sträucher
  • Knollen, Zwiebeln, Rhizome, Sämereien
  • Gartenzubehör, Deko, Bastelideen, Eingemachtes und ...

Das Glück wächst und blüht am Wegesrand, vorausgesetzt man ist auf dem richtigen Weg (unbek. Autor).

Wir freuen uns, Euch wieder ein spannendes und informatives Treffen mit v i e l e n Ü b e r r a s c h u n g e n ausrichten zu können – natürlich wie gewohnt und von uns als effektive Hilfe für die stark angeschlagene Natur und als wichtige Maxime verfolgt:
frei von jeglichem Kommerz !
Ebenso strikte Vorgabe: Beachtung unserer Teilnahmebedingungen !
(nachzulesen unter www.waldfreunde-wabel/pflanzentauschböre/teilnahmebedingungen.de ).

Wieder mit dabei mit ihrem Info-Stand „Natur im Garten e.V.“. Deren Ziele sind: umweltbewusstes, naturnahes gärtnern ohne Einsatz von Pestiziden, ohne Torf und zur Förderung hoher Artenvielfalt im eigenen Garten. Mehr dazu unter www.natur-im-garten-mv.de.
Gemeinsam bei Kaffee und (selbstgebackenem) Kuchen mit anderen Pflanzenfreunden fachsimpeln sowie Erfahrungen und Tipps austauschen, das kennen und schätzen schon viele unserer Gäste, und die Runde wird nicht nur immer größer, sondern das Spektrum damit auch breiter.

WICHTIGE Hinweise :
Zur Unterstützung des gemütllichen Beisammenseins !! Bringt doch bitte einen selbstgebackenen Kuchen zur Börse mit !!!
Die Tauschbörse ist kostenlos und nur für Hobbygärtner und Privatpersonen. Ein Verkauf findet n i c h t statt.

Wie immer gilt; Pflanzen und Alles, was nicht während der Pflanzentauschbörse getauscht/verschenkt werden kann, darf gerne auf dem Alten Forsthof belassen werden. Entweder bieten wir es auf der nächsten Börse erneut mit an oder es findet sich ein passendes Plätzchen auf unserem Grundstück.

Die beste Zeit, einen Laubbaum zu pflanzen war vor zwanzig Jahren; die nächstbeste Zeit ist j e t z t (Sprichwort aus Uganda).

Wir freuen uns auf das nächste Beisammensein.