Termine & Veranstaltungen

Frühling, Sommer, Herbst und Winter: Vom Apfelblütenfest, über Pflanzenmärkte und Museumsfeste bis hin zu winterlichen Baumschnittseminaren können Sie entlang der Bienenstraße das ganze Jahr über viel erleben. Freuen Sie sich auf reizvolle Orte, leidenschaftliche Experten, geballtes Wissen und angenehme Geselligkeit!

Unser Terminkalender wird laufend mit Veranstaltungen rund um das ErlebnisReich Bienenstraße gefüllt.

Ausstellung: Lichtverschmutzung - Verlust der Nacht

Ein tagheller Nachthimmel, angestrahlt von unzähligen Lichtern. Wir neigen dazu, unsere Umgebung intensiv zu beleuchten, denn Licht ist Fortschritt. Doch was unschätzbare Vorteile bringt, hat auch eine Schattenseite: Die Lichtverschmutzung.

Die Lichtverschmutzung hat starken Einfluss auf die Flora, Pflanzen werden beispielsweise durch das künstliche Licht in ihrem Wachstumszyklus beeinflußt. Noch stärker ist der Einfluß auf die Fauna, inzwischen gelten etwa 500 000 Insektenarten als ausgestorben, die biologischen Tag-Nacht-Zyklen vieler Tiere sind beeinträchtigt und auch für Zugvögel stellt das künstliche Licht eine Gefahr dar. Sogar die Menschen reagieren auf die zunehmende Lichtfülle mit Schlaflosigkeit.

Zu diesem Thema zeigt der Wangeliner Garten ab dem 01.09.2021 und bis zum 26. Oktober 2021 die Ausstellung „Lichtverschmutzung – Verlust der Nacht“ im Glashaus.

Besuchen können Sie die Ausstellung im September und Oktober während der regulären Öffnungszeiten Mittwoch bis Sonntag 10-18 Uhr und
Dienstag von 10-16 Uhr.

Vortrag: Mischkultur und Fruchtfolge konkret – Partnerschaften für ein Gartenjahr

Datum: Mittwoch, 10. November 2021

Uhrzeit: ab 18:30

Ort: Wangeliner Garten - Lehmhaus

Dauer: ca. 1h

Seit Anbeginn eines kultivierten Gemüseanbaus experimentieren Bäuerinnen und Bauern, welche Pflanzen im besten Mit- und Nacheinander gute Ernteerträge versprechen. Die Ergebnisse dieses zunächst empirischen Wissens mündeten später in die Prinzipien der Mischkultur und Fruchtfolge. Anwender profitieren von gesunden Pflanzen, gegenseitiger Wachstumsförderung und einem vitalen Boden! Der Vortrag vermittelt Grundlagenwissen, ermöglicht einen Einstieg in diese Methoden und ergänzt mit allgemeinen Hinweisen für die naturnahe Gartenpraxis.

11. Ernst-Boll-Naturschutztag

Schwerpunkt:

  • Schutzgebiete –Inseln der Biodiversität oder Papiertiger?
  • 60. Jubiläum der Fachgruppe Ornithologie Neubrandenburg

Zielgruppe: Naturschutz-und Umweltbehörden, Naturschutzverbände, ehrenamtliche Naturschutzmitarbeiter*innen, wissenschaftliche Institutionen, Umweltbildungseinrichtungen, interessierte Bürger*innen, Student*innen

Art: Tagung

Termin: 06.11.2021

Dauer: 10:00 –17:00 Uhr

Ort: Hochschule NeubrandenburgHaus I (Hauptgebäude), Hörsaal 1Brodaer Straße 217033 Neubrandenburg

Leitung: BUND Neubrandenburg

Veranstalter: Hochschule Neubrandenburg/ Fachschaftsrat Landschaftswissenschaften & Geomatik, BUND-Regionalgeschäftsstelle Neubrandenburg, NABU Neubrandenburg, Fachgruppe Ornithologie Neubrandenburg, Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. (OAMV), Deutsche Naturschutzakademie e.V.in Kooperation mit der Landeslehrstätte für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung M-V

Kontakt: BUND-Regionalgeschäftsstelle Neubrandenburg, Friedländer Str. 1217033 Neubrandenburg.Tel.: 0395 5666512, Email: info(at)bund-neubrandenburg.de, www.bund-neubrandenburg.de

Wanderausstellung: "ErlebnisReich Bienenstrasse on Tour - Ein Bienenjahr"

Die Wanderausstellung ist in Zusammenarbeit zwischen dem Freilichtmuseum für Volkskunde Schwerin-Mueß und dem ErlebnisReich Bienenstrasse entstanden.

Zum Thema:

Kaum ein Tier musste sich im Laufe der Geschichte den Bedürfnissen des Menschen so unterwerfen wie die Honigbiene. Über Jahrmillionen hat sich das staatenbildende Insekt mit, in und zugunsten ihrer Umwelt spezialisiert. Durch den Menschen wurden wie selbstverständlich Honig- und Wachsüberschüsse generiert und abgeschöpft. Doch alles ist endlich. Heute steht diese ökologische Schlüsselart dicht vor dem Abgrund ihrer natürlichen Existenz. Eine neue Generation Bienenforscher und Imker arbeitet mit spannenden Experimenten Hand in Hand, um einen tief verwurzelten Menschheitskonflikt aufzulösen. Wieviel darf ich aus der Natur entnehmen, ohne das Ganze zu gefährden? Dieser Frage möchte die Fotoausstellung mit interessanten Einblicken in das Bienenjahr auf den Grund gehen.

Wussten Sie, dass Honigbienen ursprünglich im Wald wohnen? Noch heute findet man sie versteckt in Baumhöhlen naturbelassener Wälder. Dort werden sie weder beerntet, noch gefüttert oder gegen Krankheiten behandelt. Sie unterliegen ihrer natürlichen Evolution und können offensichtlich mit der gefürchteten Varroa-Milbe umgehen. Auch in MV gibt es Nachweise über besonders schützenswerte und noch wildlebende Honigbienenvölker in alten Bäumen oder Gemäuern. Diese Hinweise möchte die Wanderausstellung aufspüren und sichtbar machen.

Der Fotograf und Autor:

Volker Janke hat die wesensgemäße Imkerei und wildlebende Honigbienen fotografisch in beeindruckenden Bildern dokumentiert. Er ist Mitarbeiter am Freilichtmuseum Schwerin-Mueß, Imker, Naturschützer und leidenschaftlicher Naturfotograf. Schon seit langem beschäftigt er sich mit „lebendigem Kulturgut“ sowie den verschwindenden Handwerken und Wirtschaftsweisen. Sind Bauern und Bienen heute noch ein nutzbringendes Paar oder ist die Imkerei ein Fall für’s Museum? Fragen, die den Volkskundler zu seinen Motiven bei wildlebenden Honigbienen, Imkern und Bienenforschern führten.


Aktueller Ausstellungsort:

Naturmuseum Golberg mit Bauerngarten

Müllerstrasse 2

19399 Goldberg

Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten!

In der ehemaligen Wassermühle, ein technisches Denkmal, befindet sich heute das Naturmuseum mit Bauerngarten der Stadt Goldberg. Hier werden die Stadt- und Handwerksgeschichte sowie die Flora, Fauna, Archäologie und Geologie der Stadt und ihrer Umgebung thematisiert.

Sehr sehenswert ist die historische Küche der alten Wassermühle. Wechselnde Sonderausstellungen bereichern das Angebot des Museums.

Nächste Ausstellungsorte:

  • Naturkundemuseum Goldberg (13.November 2021 - 30.März 2021)
  • Karower Meiler (01. April - 30. April)
  • Wangeliner Garten (1. Mai 2022 - 30. Juni 2022)
  • Haus des Gastes Plau am See (Spätsommer/Herbst 2022)

Happy World Bee Day!

Eine Welt ohne Bienen ist undenkbar

Die Bedeutung von Bienen als Bestäuber für Biodiversität und Ernährungssicherheit ist elementar für die Menschheit. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 20. Mai als World Bee Day ausgerufen. Damit unterstreicht die Weltgemeinschaft auch die Erkenntnis über den Rückgang der weltweiten Bienenpopulation und den dringenden Schutz der Bienen.

Kein Leben ohne Bienen

Ihre großartigen Leistungen begegnen uns jeden Tag: Bienen sorgen für unsere Nahrung und Gesundheit. Ihre Bauwerke und ihr Sozialverhalten sind für uns Innovationstreiber in Technik und Informatik. Kaum ein Tier begleitet die Entwicklung der Menschen solange wie die Biene. Langfristig kann der Schutz und Nutzen der Bienen dazu beitragen Armut und Hunger zu verringern sowie eine gesunde Umwelt und Artenvielfalt zu erhalten. Nun sind die Bienen in Gefahr und damit auch die Chancen für eine nachhaltige Entwicklung.

75 Prozent der globalen Nahrungsmittelpflanzen sind von der Bestäubung insbesondere durch Bienen abhängig. Allein für medizinische Zwecke verwenden wir heute über 50.000 bienenbestäubte Pflanzenarten. Die Wabenbauweise der Bienen ist aus Flug- und Fahrzeugbau nicht mehr wegzudenken. Die hocheffiziente Sammelweise der Arbeiterinnen eines Bienenvolks ist beispielsweise Vorbild in Logistikprozessen, Computerprogrammen und sozialen Netzwerken.

Um an die Bedeutung der Biene für die Menschheit zu erinnern, haben die Vereinten Nationen den 20. Mai als Weltbienentag ausrufen. Die Biene nimmt eine Schlüsselrolle in der Natur und auch in unserem Alltag ein. Selbst beim Vibrieren des Handys handelt es sich um BeeTec. Denk' also an unsere Bienen, wenn dein Smartphone ‚summt‘. Das Summen ist dein Weckruf, etwas für Biene und Mensch zu tun!